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FAQ Labor & Gendiagnostik - Fachinternistische Praxis Mahmoud

FAQ zu Labor & Gendiagnostik

Welche Rolle spielt die Labordiagnostik in der Praxis?
Wir führen modernste Diagnostik zur präzisen Abklärung Ihrer Symptome durch. Dabei ist die Labordiagnostik (Blut, Stuhl, Urin) eng mit unseren technischen Verfahren verknüpft. Die Ergebnisse aus der Endoskopie und dem Ultraschall liefern uns oft die entscheidenden Hinweise, in welche spezifische Richtung die weitere Stuhl- und Labordiagnostik vertieft werden muss.
Was passiert, wenn die Endoskopie extern durchgeführt wurde?
Eine integrierte Diagnostik ist für Ihren Behandlungserfolg essenziell. Falls die endoskopische Diagnostik in einer anderen Praxis oder einem Krankenhaus durchgeführt wurde, können wir die Labordiagnostik nicht "blind" fortführen. In solchen Fällen ist eine sorgfältige Sichtung der Vorbefunde oder ggf. eine ergänzende Untersuchung bei uns notwendig, um die nächsten Laborschritte sinnvoll zu planen.
Was muss ich bei einer Gendiagnostik beachten?
Die Gendiagnostik unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Regelungen (Gendiagnostikgesetz). Daher ist jede genetische Untersuchung ausdrücklich aufklärungspflichtig. Vor der Probenentnahme erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch, und wir benötigen Ihre schriftliche Einwilligung.
Ist die Gendiagnostik eine Kassenleistung?
Ja. Entgegen der häufigen Annahme sind fast alle aufwendigen und teuren Labordiagnostiken sowie genetischen Untersuchungen reguläre Kassenleistungen, sofern eine entsprechende medizinische Indikation vorliegt.
Gibt es Ausnahmen bei den Kosten (IGeL)?
Nur in seltenen Ausnahmefällen bieten wir Untersuchungen als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.
Dies betrifft vor allem die Abklärung bestimmter Nahrungsmittelallergien, die über den Standardkatalog hinausgehen. In diesem Fall stellt das Labor direkt eine Rechnung an Sie aus (ca. 60 €). Wir informieren Sie hierüber natürlich immer im Voraus.
Muss ich für die Blutentnahme nüchtern sein?
In den meisten Fällen ist es ratsam, nüchtern zur Blutentnahme zu erscheinen (mindestens 8-12 Stunden vorher keine Nahrung, nur stilles Wasser), da dies die Vergleichbarkeit vieler Werte (z. B. Blutzucker, Blutfette) sicherstellt. Bei reinen Infektions- oder Genuntersuchungen ist dies oft nicht zwingend erforderlich – wir geben Ihnen bei der Terminvergabe genaue Anweisungen.