Häufig gestellte Fragen zur Magenspiegelung
Was genau passiert bei einer Magenspiegelung?
Bei dieser Untersuchung wird ein dünner, flexibler Schlauch (Endoskop) vorsichtig über den Mund eingeführt. Eine kleine Kamera ermöglicht es dem Arzt, die Schleimhäute von Speiseröhre, Magen und dem oberen Teil des Dünndarms direkt auf einem Monitor zu beurteilen.
Warum ist die Untersuchung wichtig?
Die Gastroskopie dient der Abklärung von Beschwerden wie Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Blut im Stuhl. Zudem ist sie entscheidend für die Früherkennung von Magenkrebs und die Behandlung von Polypen oder Blutungen.
Muss ich für die Untersuchung nüchtern sein?
Ja. Bitte essen und trinken Sie ab 19:00 Uhr am Vorabend nichts mehr. Medikamente dürfen nach Absprache nur mit einem kleinen Schluck Wasser eingenommen werden. Bitte informieren Sie uns unbedingt über blutverdünnende Mittel.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Dank moderner Methoden ist der Eingriff schmerzfrei. Wir bieten eine lokale Sprühbetäubung für den Rachen oder eine kurze Sedierung (Schlafspritze) an, bei der Sie die Untersuchung verschlafen und entspannt wieder aufwachen.
Welche Risiken gibt es?
Die Gastroskopie ist sehr sicher. Seltene Risiken umfassen Verletzungen der Wandung (Perforation), leichte Blutungen nach Gewebeproben oder Reaktionen auf das Sedierungsmittel.
Was muss ich nach einer Sedierung beachten?
Nach einer Sedierung dürfen Sie für den Rest des Tages keine Fahrzeuge führen oder schwere Maschinen bedienen. Sie müssen zwingend von einer Begleitperson abgeholt werden.